Klarheit

Mitarbeiter entlassen: Wie du quälende Gedanken wieder loswirst

Mitarbeiter entlassen: Wie du quälende Gedanken wieder loswirst

Musst du auch Mitarbeiter entlassen, die du eigentlich gern behalten würdest? Denen du nur aus Kostengründen kündigen musst? Und fühlst dich deswegen miserabel? Kämpfst sogar mit schlaflosen Nächten deswegen? 

Das muss man erstmal aushalten können. Einem Menschen, mit dem man über lange Jahre eine Arbeitsbeziehung aufgebaut hat, zu sagen, dass man ihn entlassen muss. Das fällt vielen Unternehmern extrem schwer. Man kann jedoch viel tun, um sich diese unangenehme Aufgabe zu erleichtern. In diesem Artikel beschreibe ich zwei kleine aber hilfreiche Methoden, um die Entscheidungen klarer zu treffen und auch mit quälenden Gefühlen besser zurecht zu kommen.

Wenn der Verantwortungs- und Entscheidungsdruck einen nicht mehr schlafen lässt...

Jede Krise schiebt eine Bugwelle von Entlassungen vor sich her. Auch die aktuelle. Da wird das Thema "Outplacement" - die Begleitung der Mitarbeiter während und nach der Entlassung -  wieder interessant. Doch wer begleitet die Unternehmerinnen und Unternehmer oder die Führungskräfte, die die Entlassungen durchziehen müssen? Wer hilft ihnen, das zu verkraften?

Die IHK nennt aktuelle Zahlen zum Thema Mitarbeiter entlassen

Ca. 60 Prozent der Firmen setzen derzeit auf Kurzarbeit und hoffen, so durch die Corona-Krise zu kommen. Trotzdem haben 22 Prozent aller Firmen Liquiditätsengpässe. 2 Prozent stehen vor einer Insolvenz. Das heißt unterm Strich, dass fast die Hälfte aller Unternehmer und Unternehmerinnen Mitarbeiter entlassen müssen. Das trifft gleichermaßen kleine, mittelständische wie große Unternehmen. Die geben sich alle nichts. 

Auch das Münchner Ifo-Institut hat bereits im April 2020 in einer Umfrage herausgefunden, dass in jedem fünften Unternehmen Entlassungen anstehen.  

Wenn du das auch tun musst, bist du jedenfalls nicht allein mit diesem Thema. 

Diese Branchen sind besonders stark von der Entlassungswelle betroffen:

  • Gastronomie: 58 Prozent
  • Hotelbranche: 50 Prozent
  • Reisebüros- und Veranstalter: 43 Prozent
  • Autoindustrie: 39 Prozent

Puh, das läppert sich.

emotionales Outplacement

Der „Fall“ Clarissa: Wie eine Unternehmerin einfache Tools benutzte, um ihre Entscheidungen so zu treffen, dass sie wieder ruhig schlafen konnte...

Clarissa war die Inhaberin einer Werbetechnik-Firma. Angespannt und traurig erzählte sie mir, sie müsse von ihren 28 Mitarbeitern 8 entlassen. Beinahe alle Veranstaltungen waren abgesagt worden. Ihr waren einfach zu viele Aufträge weggebrochen. 

Damit hatte sie schon mehr als eine schlaflose Nacht verbracht. Sie brachte es nicht übers Herz, „ihre“ Leute zu entlassen. Sie wollte sie nicht enttäuschen. Doch es blieb ihr keine andere Wahl. Sie würde sonst das gesamte Unternehmen in existenzielle Gefahr bringen. Allerdings konnte sie sich nicht entscheiden. Wen genau sollte sie entlassen? Je länger sie wartete, umso brenzliger wurde die Situation, denn sie musste Kündigungsfristen einhalten. Die emotionale Belastung wuchs von Tag zu Tag. 

Kündigung

„Das Schlimmste ist das schlechte Gewissen“, meinte Clarissa zu mir. Es grauste ihr vor dem Moment, in dem sie die Worte aussprechen musste: "Ich muss dir leider kündigen". Allein der Gedanke daran verursachte ihr ein absolut mulmiges Gefühl in der Magengegend. 

Was Outplacement für Mitarbeiter ist, ist emotionales Coaching für Unternehmer

Viele Unternehmer sehen es - wie auch Clarissa - als Schwäche an, wenn sie sich so schwertun mit Kündigungen.

Solche Selbsturteile helfen aber nicht weiter. Im Gegenteil. Sie verschlimmern die unangenehmen Gefühle noch. Dann kreiselt auch noch eine Portion Selbstabwertung mit den anderen Gefühlen zusammen im Gedankenkarussell.

Gefühle, die du versuchst, loszuwerden, werden oft sogar noch stärker. Und erzeugen dabei immer mehr Stress. Probier mal, 5 Minuten lang einfach zu fühlen, was alles in dir  ist. Welche Gefühle kannst du spüren? Lass dir dafür ein paar Minuten Zeit. Schreib alles auf, was in deinem Bewusstsein auftaucht. 

Wie geht's dir danach?

Was tun, wenn du dich mit deinen Mitarbeitern so stark verbunden fühlst, dass du sie nicht entlassen kannst...

Im Laufe der Jahre waren in Clarissas Unternehmen viele tragfähige Beziehungen entstanden. Der Mitarbeiter, der als letzter dazugekommen war, arbeitete nun auch schon 3 Jahre bei ihr. Andere waren bereits seit fast 30 Jahren da. Clarissa fühlte zu den meisten eine tiefe Verbundenheit und auch Dankbarkeit. Das konnte sie nicht so ohne Weiteres abschneiden.

Auch ihrem Vater gegenüber schämte sie sich ein bisschen. Sie hatte den Betrieb vor 5 Jahren von ihrem Vater übernommen. Und nun fühlte sie sich nicht mehr in der Lage, sein Lebenswerk „richtig“ fortzuführen. Ihm mochte sie von den geplanten Entlassungen gar nichts erzählen. 

Fühlst du dich mit dem Rücken an der Wand? Auf der einen Seite die schlechten Zahlen – auf der anderen die Menschen, die dir ans Herz gewachsen sind? Dann probier mal folgendes: Stell dir vor, du schaust dir selber dabei zu, wie es dir gerade geht. Beobachte dich dabei, wie du dich fühlst. Und zwar in aller Ruhe aus der Ferne.

Was verändert sich?

Mitarbeiter entlassen

Wie kannst du vorgehen, wenn die Entlassung von einigen Mitarbeitern unumgänglich ist

Um menschlich und ethisch gut entscheiden zu können, brauchst du die richtigen Tools. 

Eine Möglichkeit ist die systemische Symbolarbeit. Da arbeitest du mit Zetteln. Sie helfen dir, deine Gefühle und die der Mitarbeiter deutlicher wahrzunehmen. Du kannst deine Situation damit ausbreiten und von verschiedenen Seiten anschauen. Das schafft Raum in dir. Dabei kannst du das Gefühlschaos in dir leichter ordnen. Du schaust Schritt für Schritt deine Gesamtsituation an.   

Auch Clarissa schrieb den Namen jeden Mitarbeiters, der für eine Entlassung in Frage kam, auf einen kleinen Zettel. Anschließend nahm sie jeden Zettel einzeln in die Hand und ließ sich einen Moment Zeit, zu FÜHLEN, wie es ihr mit diesem Mitarbeiter ging. Bei wem war der Schmerz einer Trennung am größten? Welcher Zettel "fühlte sich weiter stabil an", auch, wenn eine Entlassung notwendig war. 

Bei drei Zetteln spürte Clarissa nicht genug. Ihre Verbindung zu diesen Mitarbeitern war nicht so stark. Deshalb machte ich ihr folgenden Vorschlag. Sie sollte nun AUS SICHT DES UNTERNEHMENS auf diese Angestellten schauen:

  • Wer würde dem Unternehmen am besten dienen?
  • Wer würde sich am stärksten identifizieren?
  • Wer würde am engagiertesten arbeiten?
  • Wer zeigte die größte Loyalität?

In dem Moment konnte Clarissa Unterschiede spüren. Mit diesen Unterschieden konnte sie viel klarer und sicherer entscheiden, wen sie entlassen und wen sie behalten sollte. Das brachte mehr Ruhe in ihre Gedankenkreisel.

Wenn du das Gewicht der Verantwortung auf dir lasten spürst...

...dann brauchst du Werkzeuge, die dir helfen, Kopf und Bauchgefühl zusammenzuschalten. Sobald sie zusammenspielen, entsteht in dir Klarheit - auch über deinen Emotionen. Und die sind verantwortlich dafür, ob du Entscheidungen am Ende gut umsetzen kannst oder ob du dich blockierst. 

Clarissa wollte niemanden vor den Kopf stoßen. Sie hatte das Gefühl, für alle ihre Mitarbeiter verantwortlich zu sein. Das Gefühl wog Tonnen auf ihrer Schulter. Dieses enorme Verantwortungsgefühl kannte sie bereits seit ihrer Kindheit. Das konnte sie nicht einfach abstellen. Deshalb lenkte ich Clarissas Blick auf die Mitarbeiter, die sie durch diesen Schritt "retten" würde. In dem Moment konnte sie spüren, dass sie gerade aus ihrem Verantwortungsgefühl heraus zum Wohl des Ganzen entscheiden musste. Sie wurde gerade dadurch ihrem hohen Anspruch an sich selbst gerecht. Und das half ihr am Ende, sicher hinter ihren einzelnen Entscheidungen zu stehen.

Oft genügen kleine Veränderungen des Blickwinkels, damit du dich anders FÜHLST.

Klarheit entsteht durch klare Wahrnehmung!

Und zwar genau dann, wenn du deine Gefühle wahrnimmst.

Nur das, was du unterdrückst, schwelt im Untergrund. Dort entfaltet es manchmal eine verheerende Wirkung. „Ungefühlte“ Gefühle haben die Tendenz, sich bei Dingen zu entladen, die mit dem ursprünglichen Gefühl eigentlich gar nichts zu tun haben. Dann schreist du z. B. plötzlich jemanden aus nichtigem Anlass an. Das macht dich unberechenbar und versetzt die Menschen in deiner Umgebung in Anspannung. Klarheit ist immer etwas sehr Wohltuendes für alle Beteiligten.

Gedankenkreisel kannst du bewusst stoppen

Entscheidungen über andere Menschen darfst du nie leichtfertig treffen. Wenn du das tust, kann es sein, dass du hinterher noch lange dran kaust.

Wenn du aber hilfreiche Methoden nutzt und dein Möglichstes tust, um die beste Lösung zu finden, dann wirst du bald wieder innerlich ruhig und zufrieden sein können. 

Am besten funktioniert das mit der inneren Ruhe, wenn du deine Gefühle in allen Facetten akzeptierst. Auch unangenehme Gefühle gehören zum Leben dazu. Solange du dich nicht dagegen wehrst, laufen sie einfach durch dich durch. Und machen rasch wieder Platz für fröhlichere Gefühle. Widerstand aber erzeugt so was wie emotionale Widerhaken. Unangenehmes bleibt dann länger hängen. Du leidest viel länger an etwas, wenn du anhaftest. Wenn du mulmige Gefühle auflösen willst, bekommst du hier noch eine detailliertere Anleitung.

Wenn du dich auch mit solchen Entscheidungen herumquälst, dann melde dich einfach bei mir. Ich unterstütze dich gern, damit’s leichter wird für dich.

Ruf mich an: 0931 - 2 90 71

oder buche dir hier einen Termin für ein kostenfreies Blitzcoaching!

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Wie mache ich das, wenn ich meinen Kopf frei bekommen will

Wie mache ich das, wenn ich meinen Kopf frei bekommen will

Foto iStock.com: castillodominici

Wenn du deinen Kopf frei bekommen und quälende Gedanken loswerden willst…

… dann helfen dir die „Vier edlen Wahrheiten“ aus der buddhistischen Ethik!

Sicher kennst du auch diese Tage, an denen du gefühlt alles im Griff hast und es wie am Schnürchen bei dir läuft? Zufrieden lehnst du dich abends in deinem Stuhl zurück, hakst den letzten Punkt deiner ToDo-Liste ab und lächelst leise vor dich hin. Gut geplant, keine unvorhergesehenen Zwischenfälle. Alles in Butter.

Tja, wenn’s von solchen Tagen doch mehr gäbe!

An den anderen Tagen höre ich meinen Posteingang förmlich nach Bearbeitung schreien. Meine ToDo-Listen werden länger statt kürzer. Gerade schraube ich auch noch schnell an einem kniffligen Stück html-Code, weil mein Programmierer nicht erreichbar ist. Oh Mann, muss man sich denn um alles selber kümmern…?? Zum Glück hat’s geklappt, aber zwischendrin klingelt dreimal das Telefon. Jedes Mal vergesse ich beinahe, woran ich gerade gearbeitet habe. Und die komplexeren Aufgaben türmen sich vor mir auf wie die Schneeberge vor einem Schneeschieber. Mein Kopf platzt gleich aus allen Nähten. Er dankt es mir, indem er anfängt, Dinge zu vergessen. Als erstes sind Namen dran. Die werden mal eben aus dem „Arbeitsspeicher“ gelöscht. Dann breitet sich die Stress-Alzheimer weiter aus. Das bedeutet, ich werde auch noch langsamer, obwohl ich eigentlich Gas geben wollte. Das hab ich also davon.

Kennst du das? Geht’s dir auch manchmal so?

Wie du vielleicht weißt, bin ich sehr stark mit der buddhistischen Ethik verbunden und praktiziere und lese täglich das Lotus-Sutra. Und da habe ich mir mal wieder die Vier edle Wahrheiten und den Achtfachen Pfad vorgenommen. Sie können nämlich ganz enorm helfen, den Kopf wieder frei zu bekommen. Aber erst mal: Was ist das überhaupt?

Vier Edle Wahrheiten:

1. Edle Wahrheit:

Das Leben des Daseinskreislauf ist letztendlich leidvoll, denn das Dasein besteht aus Unvollständigkeit und Unvollkommenheit.

2. Edle Wahrheit: 

Jedes Leiden hat eine Ursache. Die Ursache des Leidens ist Anhaftung. Die Anhaftung entsteht aus Gier, Hass und Verblendung, also Unklarheit.

3. Edle Wahrheit: 

Es gibt einen Weg, Leiden zu beenden. Wenn die Ursachen erlöschen, erlischt das Leiden. Erkennt man also die jeweilige Ursache eines leidvollen Zustandes, dann kann man ihn beseitigen.

4. Edle Wahrheit:

Der Achtfache Pfad führt zur Befreiung aus dem Leiden, denn er beinhaltet Empfehlungen für korrektes Denken und Handeln, was die Anhaftung auflöst:

  • Rechtes Verständnis
  • Rechtes Denken
  • Rechte Rede
  • Rechte Handlung
  • Rechter Lebenserwerb
  • Rechte Anstrengung
  • Rechte Achtsamkeit
  • Rechte Konzentration

Und wie nützt mir das nun für mein Business?

Na pass mal auf:

Die 1. Edle Wahrheit – Leben ist Leiden: 
Alles, was ist, ist unvollständig und keinesfalls perfekt. Egal was ist, es wird immer zwei oder mehrere Seiten haben, es wird immer unvollständig bleiben. Es ist nicht möglich, jemals „fertig“ zu werden oder etwas absolut perfekt hinzubekommen, weil sich alles ständig verändert. Das bedeutet, ich brauche eigentlich auch gar nicht nach Perfektion zu streben. Das wird sowieso nix…  100 Prozent geben und mit 60 bis 80 Prozent Ergebnis zufrieden sein. Das sollte doch wohl reichen, um Erfolg zu haben und glücklich zu sein! Mit „100 Prozent geben“ ist nun aber nicht gemeint, dass du dich bis zum Anschlag stressen und angespannt durch deinen Tag marschieren sollst. 100 Prozent geben bedeutet, deine Aufmerksamkeit zu 100 Prozent auf die eine Sache zu richten, die du gerade erledigst. Sonst nix. Und auf diese Weise machst du ein Ding nach dem anderen. Unterbrechungen solltest du entweder akzeptieren oder dafür zu sorgen, dass du nicht unterbrochen wirst. Verschwende keinen Gedanken an gestern oder morgen!

Die 2. Edle Wahrheit – jedes Leiden hat eine Ursache: 
Viele Menschen haben enorm hohe Ansprüche an sich selbst und dann auch an andere. Das ist aus buddhistischer Sicht auch eine Art von „Gier“. Und Gier gilt es immer zu eliminieren. Hinter dieser Art von Gier stehen persönliche Konzepte im Denken und Handeln. Sie bilden deine Persönlichkeit und sind auch für deine Erwartungen zuständig. Du hast diese Konzepte irgendwann gelernt. Das sind einfach sehr tief eingegrabene Gewohnheiten, die du normalerweise nicht hinterfragst. Sie bilden deine Sicht auf die Dinge. Letztendlich dein Weltbild. Und vor allem: Dein Lebensgefühl. Und gleichzeitig engen sie deinen Geist ein, ohne dass du das merkst. Ein enger Geist aber leidet schneller, zum Beispiel wenn Erwartungen nicht erfüllt werden. Stell dir also immer die Frage, ob das alles gerade tatsächlich so sein muss, wie du dir das vorstellst. Räume die Möglichkeit ein, dass es auch anders sein könnte. So kannst du die „Gier“ eines zu hohen Anspruchs leichter loslassen.

Die 3. Edle Wahrheit – Leiden kann enden:
Um deine eigenen Konzepte und Handlungsmuster zu erkennen, die dir Stress bereiten, brauchst du Ruhe und Selbstreflexion. Ohne Selbstreflexion kannst du nichts in deinem Leben wirklich verändern. Das ist die Fähigkeit, die uns Menschen von den Tieren unterscheidet. Indem du dich selbst beobachtest und auch hinterfragst, lernst du etwas über deine inneren Strickmuster. Du weißt, warum du so und nicht anders tickst. Du kannst dich bewusst steuern. Du kannst vor allem Mitgefühl entwickeln, sowohl für dich selber als auch für andere. Damit hast du einen ungeheuren Schutz vor negativen Situationen oder negativen Menschen. Und auch vor eigener Negativität. Also stelle dir für deine Selbstreflexion folgende Fragen:

  • Welche Ansprüche habe ich tatsächlich an mich selbst?
  • Was erwarte ich von anderen?
  • Wie muss für mich die Welt sein, damit ich mich glücklich fühle?

Einige Beispiele für den Schneepflug und andere Gelegenheiten:

  • Wenn du den Anspruch hast, noch heute 30 Punkte von deiner To-Do-Liste abzuhaken, dann fühlst du dich am Abend schlecht, weil du nur 10 Haken hinbekommen hast. Dann nimm dir weniger vor.
  • Wenn du von deinem Partner – sei es im Geschäft oder privat – mehr Aufmerksamkeit erwartest und sie nicht bekommst, bist du enttäuscht oder ärgerlich. Dann schenke stattdessen ihm oder anderen Menschen mehr Aufmerksamkeit.
  • Wenn du immer wieder über etwas nachdenkst, das dich geärgert hat, dann versaust du dir dein eigenes Lebensgefühl. Also denke nur an Dinge, die dich freuen und für die du dankbar bist. Alles andere verbanne aus deinen Gedanken.
  • Alles – deine Sicht auf die Welt, dein Lebensgefühl, dein Glück oder Unglück – entsteht in dir selber und ist abhängig von dir. Deshalb kannst du – und nur du – es verändern. Ändere und reduziere deine Bedingungen und Erwartungen.

Aber welches Gegenmittel bringt mich denn dann aus dem Leiden heraus?

Die 4. Edle Wahrheit – es gibt einen klaren Weg, um Leiden zu beenden:

Das ist der Achtfache Pfad. Er beschreibt rechtes Denken und Handeln und die rechte Konzentration auf die richtigen Dinge.

Wenn du dich darauf konzentrierst, dankbar zu sein und Wertschätzung zu verschenken, erzeugst du in dir Zufriedenheit. Wenn du darauf achtest, mit anderen respektvoll umzugehen, erzeugt das Respekt. Wenn du darauf achtest, genau die Qualitäten im Umgang mit anderen an den Tag zu legen, die auch du dir wünschst, erzeugst du damit eine Resonanz da draußen. Mit der Zeit werden andere sich ähnlich verhalten. Und so weiter. Das ist ethisches und menschliches Verhalten. Das ist emotionales Management.

Also nochmal: Gib anderen genau das, was du dir selbst wünscht! Dann vermehrst du das in der Welt. Wünschst du dir z. B. eine friedliche Welt, dann sei selber friedfertig. Wünschst du dir mehr Aufmerksamkeit von anderen, dann wende dich anderen bewusster zu.

Diese Weisheit gibt es in allen Kulturen und Religionen. Da fällt mir ein Spruch ein, den mir schon meine Eltern beigebracht haben: „Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem anderen zu.“ Im Umkehrschluss bedeutet er auch: „Und was du willst, das man dir tu, das füge allen andern zu…! 😉

Zusammenfassung: Tipps für einen freien Kopf

  • Reflektiere, woran du anhaftest und lass das los.
  • Sei dankbar.
  • Nimm dir bewusst Zeit für die Dinge!
  • Erlaube dir, dass du Grenzen hast.
  • Stelle dir immer wieder die unendlich Weite des blauen Himmels vor und öffne deinen Geist. Lass dieses Gefühl der Weite in dich hineinströmen. Lass alle Gedanken, die auftauchen, einfach weiterziehen, so wie die Wölkchen am Himmel, die entstehen und sich wieder auflösen. Stell dir vor, dass all deine Konzepte und Erwartungen aus dir herausfließen und Leere hinterlassen. Räume in deinem Kopf auf. Dahinter entsteht tiefe Ruhe. In dieser Ruhe erholt sich dein gestresstes Gehirn und deine Gesichtszüge glätten sich wieder. Und dann fallen dir auch die Namen wieder ein… 😉 Ich weiß, wovon ich spreche…
  • Sei der Mensch, von dem du glaubst, dass die Welt ihn jetzt gerade dringend braucht!

So wirst du entspannt, friedlich, glücklich und voller Mitgefühl durch deinen Alltag gehen. Das wünsche ich dir von Herzen!

Ich unterstütze dich übrigens sehr gern dabei, deinen Kopf wieder freizubekommen und die Stress-Alzheimer zu verlieren. Wenn du dich leicht und fröhlich fühlen willst, dann melde dich bei mir:

Schreib mir eine Mail!

Oder ruf mich an: 0931 – 2 90 71

 

Hanne Demel

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Warum Nichtwissen besser für deine Wahrnehmung ist

Warum Nichtwissen besser für deine Wahrnehmung ist

Die Wahrnehmung ist ein ziemlich trickreiches Ding!

Kürzlich hatte sich jemand bei XING verklickt und mir eine Vernetzungsanfrage geschickt. Als ich höflich antwortete, meinte er, das hätte er nicht beabsichtigt, er hätte nur einen nervösen Finger, der manchmal einfach klickt. Ich könne ihn gern wieder „entxingen“.

Weil ich das auch kenne, dass mein Finger einfach mal klickt, kamen wir ins „Gespräch“. Wir schrieben uns ein paarmal hin und her. Es entwickelte sich ein lustiger Austausch, der völlig leicht war. Der veränderte sich erst in dem Moment, als der nette Herr anfing, mich zu googeln und meinte, ich hätte eine schöne Stimme… Er hatte irgendein Video von mir gefunden im Netz. Dabei ging allerdings die Unbefangenheit flöten und der unbeschwerte Kontakt veränderte sich. Schließlich entglitt er ganz…

 

Informationen sind die Rahmenbedingungen deines Umgangs mit anderen

Wenn du nichts über einen anderen Menschen weißt, gehst du vollkommen unvoreingenommen auf ihn zu. Je mehr du aber über ihn „erfährst“, umso mehr beziehst du das in deine Kommunikation und in deine Haltung ihm gegenüber mit ein.

Das kann sich ganz gewaltig auswirken. Stell dir mal vor, jemand erzählt dir etwas Negatives über einen anderen Menschen. Kannst du in diesem Moment (und von da an auch in Zukunft) wirklich offen und unvoreingenommen mit diesem anderen Menschen umgehen? Nein. Denn die negative Information beeinflusst deine Haltung. Und damit auch dein Verhalten. Ob du’s merkst oder nicht.

Je nach der Drumherum-Information siehst du einen Menschen in einem anderen Licht. Und das macht sich überall bemerkbar. Auch wenn jemand im Vorstellungsgespräch vor dir sitzt und du seinen Lebenslauf studiert hast… Je nachdem, was du von diesem hältst, fragst du auch nach. Deine Haltung kommt mit rüber und du bekommst die entsprechenden Antworten. Du erfährst vielleicht manche Dinge nicht, die du andernfalls erfahren hättest.

 

Mach mal ein Experiment:

  • Besorge dir das Foto eines Mannes oder einer Frau – vielleicht ein Bewerberfoto – oder eines aus einer Zeitschrift wegen Datenschutz.
  • Nun schreibe zwei Zettel. Auf Zettel 1 steht: „Superschnelle Auffassungsgabe, allerdings aus dem letzten Job rausgeflogen, weil ständig mit Vorgesetzten gestritten…“. Auf Zettel 2 steht: „Der vorherige Arbeitgeber bedauert den Verlust, doch wegen Umzug und Heirat ist eine Neuorientierung notwendig…“
  • Nun frage ein paar befreundete Unternehmer, ob sie dir mal eben einen Hinweis geben könnten. Du hättest zum Foto zusätzlich diese Insider-Informationen bekommen und möchtest wissen, ob du diesen Menschen ins Auge fassen solltest oder nicht. Teile deine Freunde in zwei Gruppen.
  • Gruppe eins zeigst du das Foto zusammen mit Zettel 1. Frage deine Freunde, was sie auf dem Foto noch wahrnehmen und wie sie den Bewerber/die Bewerberin noch einschätzen würden.
  • Gruppe zwei zeigst du das Foto zusammen mit Zettel 2. Frage auch diesmal, was die Leute wahrnehmen und was sie noch vermuten.

 

Information färbt die Wahrnehmung

Du bekommst vieles nicht mehr mit, wenn du durch Vorinformation schon einen „Filter“ in deiner Wahrnehmung hast. Deine Sicht verengt sich. Alles, was nicht in das Bild passt, wird leicht ausgeblendet. Du projizierst deine Vorinformation unbewusst auf dein Gegenüber.

Deshalb sei mit allem vorsichtig, was du über andere hörst. Bleib bewusst offen. Erzähle vor allem nichts Negatives über andere. Sonst nimmst du anderen Chancen und dir deinen Seelenfrieden. Denn alles wirkt auf dich zurück.

 

Also bleib offen und unvoreingenommen und glaube nicht gleich alles, was dir andere Leute über jemanden erzählen. Sie haben ihre eigene Sicht und die muss nicht der Realität entsprechen. Gib jedem eine frische Chance, ungefärbt. Und wenn du kannst, auch jeden Tag neu!

 

Hanne Demel

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Nähe und Distanz im Business

Nähe und Distanz im Business

Das Thema Nähe und Distanz im Business war auch das Thema unseres Ethikstammtisches im April 2020.

Mitten in der Corona-Krise, so viele Leute sind zu Hause. Entweder im Home-Office oder gleich in Kurzarbeit. Da hat das Thema Nähe und Distanz im Business doch gleich eine völlig neue Bedeutung.

Wir diskutieren – natürlich online – über die Nähe in den verschiedenen Branchen. Doch Nähe ist nicht gleich Nähe. Ein Teilnehmer versteht unter Nähe einen sanften Umgang miteinander. Und nennt auch gleich eine Erklärung, warum diese Art von Nähe nicht funktioniert – zumindest nicht in seinem Unternehmen. „In der Baubranche braucht man klare Ansagen. Kurz, knackig, auf den Punkt“, sagt er. Da geht nix mit „drüber reden“ und „gewaltfreier Kommunikation“. Viele Mitarbeiter wollen geführt werden, und zwar klar und eindeutig.

Ist das jetzt Nähe oder Distanz, frage ich mich.

In Zeiten wie diesen ist eines klar: die Leute brauchen Sicherheit. Emotionen wie Angst und Verunsicherung, wie es weitergehen wird, bringen die Leute an ihre Grenzen. Und jeder, der verunsichert ist, ist froh über einen anderen Menschen, der ihm Sicherheit geben kann. Zum Beispiel, indem er eine klare Ansage macht. Und das ist nicht nur in der Baubranche so, denke ich.

Ist Distanz zugleich Nähe auf einer anderen Ebene?

Nähe entsteht durch Empathie und Mitgefühl. Und die kann sich auch in distanziertem Verhalten zeigen.

Wenn du als Unternehmer selber verunsichert bist oder dir zum Heulen zumute ist – mal krass gesprochen – dann bringt es in der Regel wenig, wenn du das deinen Mitarbeitern so ungeschminkt offenbarst. Denn damit nimmst du auch deiner Belegschaft den Halt und der Stress greift ungebremst um sich. Keinem ist dabei geholfen.

Ich weiß sehr gut, dass es sehr schwer ist, die eigene Befindlichkeit und die eigenen Vorlieben und Wünsche zurückzunehmen zum Wohl anderer. Doch damit beweist du innere Stärke und strahlst Sicherheit aus. Distanz schafft also auch Sicherheit. Und Sicherheit erzeugt wiederum Nähe. Also wieder nix Eindeutiges…

Als Führungskraft bist du allein!

Viele Unternehmer sagen mir immer wieder, dass sie die Mitarbeiter nicht wirklich an sich heranlassen. Je näher dir jemand ist, umso schwieriger kann es werden, deine Rolle als Führungskraft auszuüben. Stell dir vor, du fühlst dich emotional sehr stark mit jemandem verbunden und musst gleichzeitig zum Beispiel die Entscheidung treffen, ihn zu entlassen. Da sind schlaflose Nächte vorprogrammiert.

Nähe und Distanz ist also – so auch die Meinung der Teilnehmer am Ethikstammtisch – ein fortwährender Prozess. Keine statische Angelegenheit. Und auch keine, die man einmal für alle Zeiten entscheiden kann. Es braucht viel Fingerspitzengefühl für die einzelnen Menschen, die unterschiedlich gut mit Nähe und Distanz umgehen können. Der eine braucht mehr, der andere weniger.

Eine Teilnehmerin beschreibt das Prinzip der offenen Tür als ein hilfreiches Mittel. Auch wenn der folgende Vergleich eines anderen Teilnehmers etwas krass daherkommt, gibt er doch ein sehr gutes Bild zu diesem Prinzip: „Der Hund muss zu dir kommen, nicht du zum Hund. Nur dann erkennt er dich als Führungspersönlichkeit an und du kannst ihm Sicherheit geben.“

Na guuut, denke ich. Das Bild stimmt, aber verallgemeinern würde ich das nicht unbedingt. Es gibt sicher genug Situationen, in denen es eine gute Wirkung hat, wenn du als Unternehmer aktiv auf deine Mitarbeiter zugehst. Das zeigt auch wieder Interesse und Wertschätzung. Also du siehst, auch hier braucht es Fingerspitzengefühl.

Und dann kommt eine Aussage, die ich sehr spannend finde:

Zur Situation braucht es Distanz, zu sich selber und der eigenen Befindlichkeit Nähe!

Diese Mischung bringt Erfolg. Als Unternehmer weißt du genau, wie sich das anfühlt. Stimmt’s? Wenn du mit deinen eigenen Gefühlen und Befindlichkeiten im Kontakt bist, dann projizierst du sie nicht so leicht nach draußen. Das hilft dir, klarer zu handeln. Und klares Handeln wiederum erzeugt sehr viel Nähe, weil du andere Menschen besser verstehst. Wenn du verstehst, weshalb deine Mitarbeiter gerade so und nicht anders handeln, weißt du genau, wo du anpacken und wie du sie ansprechen musst. Und das – genau! – bringt wiederum Nähe. Auf eine gute Art. Zwischen Unternehmer und Mitarbeitern.

Danke für die wunderbare Diskussion um dieses sehr komplexe Thema.

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Stress abbauen, indem du Gleichmut entwickelst

Stress abbauen, indem du Gleichmut entwickelst

Zeichnung: Hanne Demel

Warum du Gleichmut brauchst, wenn du Stress abbauen willst

Viele Menschen begegnen dem Stress im Arbeitsalltag nach einiger Zeit mit Gleichgültigkeit. Sie kündigen quasi innerlich. Doch damit geht’s ihnen nicht besser. Im Gegenteil.
Gleichgültigkeit ist eine Form von stiller Aggression und Abwertung. Sie entspringt einem Geist der Härte und des Getrenntseins. Gleichgültigkeit verletzt andere Menschen, denn wahrgenommen zu werden und wichtig zu sein ist ein menschliches Grundbedürfnis. Stress abbauen wäre gesünder.

Wie kannst du deinen unerschütterlichen Geist trainieren und Gleichmut entwickeln

Gleichmut ist etwas völlig anderes. Dazu brauchst du einen unerschütterlichen Geist, der sich durch nichts aus der Ruhe bringen lässt. Das japanische Wort für diesen unerschütterlichen Geist ist übrigens Fudoshin. In diesem Geisteszustand hast du inneren Raum und haftest an nichts wirklich an. Du verurteilst nichts, sondern behältst deine Mitte und deine Stabilität. Du bist voller Mitgefühl. Du schneidest nichts ab sondern bleibst im Kontakt. Zugleich hältst du innerlich ausreichend Distanz, um deine emotionalen Reaktionen im Griff zu behalten und zu lenken. Das ist eine gute Basis, um Stress abzubauen.

Warum verwechseln so viele Leute das Wort Gleichmut mit Gleichgültigkeit?

Das Wort Gleichmut wird vor allem in der buddhistischen Ethik benutzt. Es ist für uns „Westler“ noch immer etwas ungewohnt. Doch es gibt auch andere Worte, die diesen inneren Zustand des Verbundenseins und des Mitgefühls beschreiben: innere Distanz, innerer Friede, Unerschütterlichkeit, innere Ruhe…

Doch warum schreibe ich darüber?

Ich möchte dir ein paar Möglichkeiten zeigen, Gleichmut zu entwickeln, damit du Stress abbauen kannst

Gleichmut erzeugt Klarheit. Mit Klarheit kannst du die schwierigsten Situationen in deinem Unternehmen meistern.

  • Du bist dann in der Lage, einen stressigen Unternehmeralltag zu bewältigen ohne dass dein Blutdruck steigt oder du Tourette kriegst.
  • Du kannst klare Entscheidungen treffen, ohne sie hinterher zu bereuen.
  • Du kannst Konflikte lösen, ohne die Axt auszupacken.
  • Du führst deine Mitarbeiter mit deiner klaren Ausstrahlung und nicht mit dem Holzhammer…

Gleichmut entsteht immer dann, wenn du es schaffst, innerlich Distanz herzustellen und zugleich dein Mitgefühl zu wecken. Mitgefühl hält die Verbindung, hilft dir, im Kontakt zu bleiben und Stress abzubauen.

Deshalb probier mal folgendes aus:

  • Aktiviere in dir ein sehr warmes und herzliches Gefühl, zum Beispiel indem du an jemanden denkst, den du sehr gern magst.
  • Nun spüre, was in deinem Körper passiert. Was fühlst du? Wie ist dein Atem? Wie schlägt dein Herz? Welche Art von Entspannung spürst du im Körper? Gibt es ein Gefühl der Wärme irgendwo?
  • Nun stell dir vor, dein Leben zieht an deinem geistigen Auge vorbei, so als wenn du dich einmal um deine Achse drehst und dabei in alle deine Bereiche mal kurz reinschaust.
  • Versuche dabei, das Körpergefühl, das du gespürt hast, die ganze Zeit über aufrecht zu erhalten. Lass deinen Atem langsam und entspannt fließen.
  • Wenn nun etwas vor deinem geistigen Auge auftaucht, das dieses Gefühl aus deinem Körper vertreibt, rücke dieses Bild innerlich etwas weiter von dir weg. So weit, bis du das schöne angenehme Gefühl wieder in dir spüren kannst.
  • Wenn etwas auftaucht, das dich so richtig aus der Ruhe bringt, dann dreh dich innerlich ein Stückchen davon weg. Lass es einfach „links liegen“ und hol dir dein angenehmes Gefühl zurück.

Geh so immer wieder durch alle Bereiche deines Lebens und auch deines Unternehmens und rücke alles in die Distanz, in der du sowohl eine liebevolle Verbindung als auch inneren Abstand halten kannst. Du merkst das an dem entspannten Gefühl in dir, an deinem ruhigen, tiefen Atem und deiner angenehmen Körperspannung. Das ist die Grundlage, auf der du sehr klare Entscheidungen treffen kannst.

Wenn du Mitarbeiter hast, die unzufrieden sind und innerlich kündigen

Schau mal in deinem Unternehmen, wo Unzufriedenheit und Frust verstärkt auftreten. Versuche, den Stress und die Unzufriedenheit aufzulösen, indem du mit Abstand draufschaust und überlegst, was diesen Mitarbeitern am besten helfen könte. Das siehst du nur, wenn du gleichzeitig Abstand hältst. Und das ist Gleichmut. So kannst du deinen eigenen Stress abbauen.

Wenn es dir schwerfällt, unterstütze ich dich gerne dabei. Denn es ist hilfreicher, Knackpunkte herauszufinden, BEVOR du so viel Stress angesammelt hast, dass du ihn nicht mehr abbauen kannst. Oder bevor deine Mitarbeiter so viel Frust angesammelt haben, dass sie innerlich kündigen. Denn dann ist es extrem schwer, sie wieder zu motivieren.

Wenn du dich in Gleichmut übst, wirst du das auch ausstrahlen. Eine gleichmütige Haltung festigt sich mit der Zeit. Damit steigerst du deine Lebensqualität als Unternehmer ganz enorm. Und deine Mitarbeiter werden sich von deiner Ruhe anstecken lassen. Du kannst Stress abbauen, wo du auch hingehst.

Ich kann dir übrigens auch meinen 5-Tage-Email-Kurs „Stressabbau im Alltag“ empfehlen. Er unterstützt dich weiter darin, Gleichmut und innere Ruhe zu entwickeln. Schau mal rein.

Hanne Demel

Posted by Hanne Demel in Persönlichkeitsentwicklung, Unternehmertools, 3 comments
Wie läuft ein Coaching ab

Wie läuft ein Coaching ab

Emotionales Management braucht einen guten Coach

Coaching für emotionales Management ist kein reines Business-Coaching. Und das ist gut so. Denn der Erfolg eines Coachings ist abhängig von vielen Faktoren. Vor allem auch davon, ob dein Coach mit dir in die Tiefe gehen und Hintergründe deines Business-Themas erfassen kann, die in deiner Persönlichkeit liegen. Denn dann sind Veränderungen nachhaltiger und umfassender. Außerdem auch leichter umzusetzen und beizubehalten. Doch zunächst mal zu den Voraussetzungen für ein gutes Coaching:

  1. Dein Coach muss zu dir passen. Er muss dich verstehen können und vielleicht Erfahrungen gemacht haben, die du auch gemacht hast. Dann kann er auch gut mit dir FÜHLEN. Und nur dann kannst du dich wirklich gut öffnen und dein Thema anschauen.
  2. Du musst zu deinem Coach passen. Auch wenn dein Coach sich an dich anpassen kann, gibt es eine Ebene, die stimmen muss. Mir zum Beispiel ist eine ethisch und menschlich korrekte Haltung absolut wichtig. Ich würde mit niemandem arbeiten wollen, dem es darum geht, anderen zu schaden und möglichst viel für sich selbst rauszuholen. Damit könnte ich nicht gut umgehen und will es auch nicht. Es entspricht nicht meinen Werten. Meine Werte sind, anderen mit Liebe, Mitgefühl und Respekt zu begegnen und zuverlässig zu sein.
  3. Dein Coach muss die passenden Methoden für dein Problem haben. Und verantwortungsvoll mit ihnen umgehen können. Je tiefergehend du mit ihm arbeiten möchtest, umso wichtiger ist es, dass dein Coach sattelfest ist und nicht unsicher wird. Das kommt mit der Zeit und der Erfahrung, die der Coach hat. Deshalb ist das Coaching bei einem sehr erfahrenen Coach auch sehr viel teurer als bei einem, der gerade anfängt. Du kannst mit ihm nämlich viel schneller in die Tiefe gehen, den Knackpunkt finden und etwas verändern. Das erspart dir viel Zeit.
  4. Vor allem wenn dein Thema eine emotionale Komponente hat, muss dein Coach die Logik der Psyche verstehen. Um dir helfen zu können, muss er deine Strukturen erkennen und den Hintergrund deines Fühlens und Verhaltens herausfinden. Er muss dein Unterbewusstsein ansprechen und mit ihm arbeiten. Das funktioniert nur, wenn er dir ganz viel Sicherheit und Vertrauen vermitteln kann. Deshalb braucht er selbst ein brillantes emotionales Management.

 

Viele Coaches gehen kognitiv an eine Fragestellung heran. Das ist hilfreich, wenn es Dinge zu sortieren gibt. Doch sobald dein Thema eine auch nur klitzekleine emotionale Färbung hat, reicht das Nachdenken über eine gute Lösung allein nicht mehr aus. Du kennst das sicher: du hast ein Problem und hast schon oft darüber nachgedacht. Theoretisch wäre dir klar, was zu tun ist. Aber du kannst es einfach nicht umsetzen. Irgendetwas hält dich immer wieder davon ab.

Dann ist es notwendig, tiefer in das Thema hineinzugehen und zu spüren, was im Hintergrund wirkt. Das ist immer ein „guter Grund“. Wenn er stark ist, dann kannst du dein Thema nicht lösen, ohne ihn einzubeziehen. Auch wenn du’s möchtest. Das ist wie Tauchen mit Schwimmreifen oder wie Eislaufen auf Rollschuhen.

 

Coaching für emotionales Management – ein systemisches Coachingkonzept, das in die Tiefe geht

Wenn ich mit einem Kunden arbeite, helfe ich ihm dabei, seine eigene Persönlichkeit besser zu verstehen und anzunehmen. So kann er sich am besten neu ordnen und Lösungen auch umsetzen. Das ist Coaching für emotionales Management. Es ist ein systemisches Coachingkonzept, das aus der Psychotherapie kommt und auf der ethischen Haltung von Liebe und Mitgefühl basiert. Nur mit Mitgefühl kannst du an deinem Verhalten wirklich etwas verändern. Denn wenn du nicht annimmst, was war, und mit Mitgefühl darauf schaust, gibt’s keine Veränderung. Und dann funktioniert auch keine Versöhnung. Die ist aber wichtig, damit die Entwicklung weitergehen kann. Durch Mitgefühl werden die inneren Strukturen erst wieder beweglich. So als wenn ein eigefrorenes Herz erst aufgetaut werden muss, damit es wieder schlagen kann. Und erst wenn es wieder schlägt, fließt das Blut erneut und ernährt alle Zellen. Erst dann passiert was. In dem Moment kannst du die verschiedenen Facetten deiner Persönlichkeit neu ordnen und deinen Unternehmensalltag gestalten.

Während eines Coachings für emotionales Management suchen wir deshalb auch nach frühen Prägungen und Emotionen, die sich auf deinen heutigen Unternehmensalltag auswirken. Frühere Verhaltensmuster waren irgendwann einmal sinnvoll, sind heute aber so nicht mehr notwendig. Da sie aber aus gutem Grund entstanden sind, lassen sie sich nicht so einfach verändern. Und schon gar nicht durch Nachdenken. Du musst tiefer schauen und vor allem fühlen. Erst dann verstehst du die Zusammenhänge und kannst entsprechend korrigieren.

 

Wie findest du den guten Grund heraus

Ich nutze im Coaching vor allem systemische Methoden wie zum Beispiel die systemische Aufstellungsarbeit. Oder auch hypnosystemische Intervention oder einfach Körperfeedback. Das sind alles Methoden, die auch in der Therapie eingesetzt werden. Die Psyche bleibt schließlich die Psyche, egal, ob du sie im Arbeitsumfeld oder im privaten Bereich betrachtest. Sie lässt sich in ihren tiefen Schichten nur durch Symbole und Bilder berühren. Auch eine bildhafte und gefühlvolle Sprache funktioniert. Auf jeden Fall muss der gute Grund und die dazugehörigen Gefühle ins Blickfeld rücken. Sonst verstehst du dein Problem zwar oberflächlich, kannst aber an deinem Verhalten und deinem Fühlen trotzdem nichts ändern. In der Tiefe steckt eigentlich immer noch mehr dahinter, als du denkst. Und das herauszufinden und die Information dann gut einzusetzen ist emotionales Management.

 

Die Kraft, die im Widerstand steckt

Meistens gibt es gegen eine Veränderung auch hartnäckigen inneren Widerstand. Daran kannst du sehen, dass in dir ein starker innerer Antreiber ist, der deinen guten Grund beschützt. Und der entsteht meistens aus Liebe und Verbundenheit. Und genau da liegt der Schlüssel. Wenn du diesen Widerstand mit Empathie betrachtest, verstehst du seinen Zweck. Und erst dann kannst du die darin gebundene Power herauslösen und in eine neue Form bringen. Das hat nichts mit oberflächlichem positivem Denken zu tun. Dieser Akt funktioniert nur mit Mitgefühl. Denn das wirkt wie ein Katalysator für deine Veränderung.

Um dir selber auf die Spur zu kommen, brauchst du auch die richtige Atmosphäre. Nur dann kannst du eintauchen in deinen persönlichen Hintergrund. Voraussetzung dafür ist, dass du dich vollkommen angenommen fühlst. Diese absolute Annahme all dessen, was ist, gehört zur Basis eines guten Unternehmercoachings. Und ganz grundsätzlich auch zu einem freudvollen und zufriedenen Lebensgefühl. Im Coaching sorgt diese Annahme für nachhaltige Veränderung. Für meine Kunden erzeuge ich diese Atmosphäre durch meine eigene innere Haltung. Ich nehme an, was sich zeigt. Ohne Urteil. Denn so kommen wir knackig auf den Punkt.

 

Der Unterschied vom Coaching für emotionales Management zum reinen Business-Coaching

Business-Coachs arbeiten im beruflichen Coaching meistens nicht mit frühen Prägungen. Die sind aber enorm wichtig auch für die Gegenwart. Nur wer die eigenen Prägungen kennt und die darin gespeicherten Gefühle versteht, kann sie dann auch steuern und aktuelles Verhalten anpassen.

Der Versuch, Verhalten dauerhaft zu verändern ohne die tiefen Strukturen dahinter zu kennen, braucht sehr viel permanente Willensanstrengung. Veränderungen entstehen dabei nicht aus dem eigenen Inneren und im Einklang mit der eigenen Struktur, sondern sie bleiben an der Oberfläche und brauchen Energie und Aufmerksamkeit. Das fühlt sich für den Betroffenen an wie ein Dauerkampf. Die Erschöpfung ist damit  aber schon vorprogrammiert.

 

Wie kannst du Verhalten und Fühlen durch ein Coaching für emotionales Management verändern

Jedes Gefühl und das daraus folgende Verhalten ist eine Stärke! Aber nur im richtigen und passenden Moment. Im unpassenden Moment erscheint es als Schwäche. Um die Stärke zu finden, brauchst du den richtigen Blickwinkel. Die Suche danach nennt man „Reframing“. Du stellst das Gefühl und Verhalten in einen anderen Rahmen und schaust nochmal, wie es dann aussieht.

Wenn du den starken Rahmen gefunden hast, lockert der dein negatives Urteil über dein Verhalten. Und anschließend helfe ich dir, den ursprünglichen Sinn dieses Verhaltens zu suchen. Für diese Phase brauchen wir beide sehr viel Mitgefühl. Am Ende schaust du mit Verständnis auf dich selber anstatt mit Strenge und Ablehnung. Du verstehst deine komplexen Strukturen. Du gibst den Widerstand auf. In dem Moment setzt du enorme Energie frei, die du zuvor in den Kampf mit dir selber gesteckt hast.

Von diesem Moment an kannst du dich neu sortieren, so dass du eine passendere Seite von dir in der jeweiligen Situation nutzen kann. Du fühlst dich nicht mehr unpassend, schwach, ängstlich etc. Du aktivierst deine Stärken und reitest wie ein Surfer mit dem richtigen Gleichgewicht aufrecht durch die Welle. Diese innere Beweglichkeit und zugleich Balance zu haben ist emotionales Management.

Das wiederum hat enorme Auswirkungen in deinem Unternehmen. Denn dein Verhalten erzeugt Resonanz bei deinen Mitarbeitern. Oft spiegeln sie deine tiefen Strukturen. Und wenn du daran arbeitest, stößt du Veränderungen im großen Ganzen an.

Wenn du dichr ein Coaching für emotionales Management interessierst, dann melde dich bei mir!

Hanne Demel

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Wie du gute Entscheidungen treffen kannst

Wie du gute Entscheidungen treffen kannst

Wie du gute Entscheidungen treffen kannst, ist eine der wichtigsten Fragen für dich als Unternehmer.

Nicht selten höre ich „Wenn ich’s doch nur eher geschnallt hätte…“, wenn eine Entscheidung eine ungewünschte Auswirkungen in der Zukunft hat.

Ich muss dir kurz eine Geschichte erzählen: 

Kennst du die Geschichte vom Bauern, der sehr arm war? Ein fleißiger Bauer hatte einen guten Sohn, der ihm auf dem Hof half. Für die Feldarbeit besaß er ein altes Pferd. Eines Tages riss sich das Pferd während eines heftigen Gewitters los und galoppierte in Panik davon. Da machte sich der Sohn auf, um das verschreckte Pferd zu suchen und zurückzubringen. Dabei fand er auch ein wunderschönes Wildpferd, das er einfing und mit nach Hause zu seinem Vater brachte.

Als der Sohn jedoch dieses Wildpferd zähmen und zureiten wollte, wehrte es sich und warf ihn ab. Dabei brach sich der Sohn ein Bein.
Der Bauer kratzte sein allerletztes Geld zusammen und brachte seinen Sohn zu einem Arzt, damit er ihm das gebrochene Bein schiente. Doch nun musste er die anstrengende Arbeit auf dem Hof allein verrichten und kam deshalb viel langsamer voran.

Zwei Wochen nach dem Unfall galoppierten ein paar berittene Boten des Königs auf den Hof. Sie waren ausgesandt worden, um im ganzen Land die jungen Männer zusammenzutrommeln, weil sie in den Krieg ziehen sollten. Doch den Sohn konnten sie wegen des gebrochenen Beines nicht gebrauchen und so zogen sie weiter.

Naaaa, bei was warst du gerade?

Bei „Ach so ein Glück!“ oder bei „Oh nein, so ein Unglück“?

Wenn du dir diese Geschichte wirklich reinziehst, erkennst du sehr leicht, dass die eigenen Urteile, die du aus einem sehr kleinen Blickwinkel und kurzen Zeitspannen heraus gefällt hast, sich sehr leicht wieder relativieren lassen.

Die Lehre vom abhängigen Entstehen

Alles, was passiert, wirkt sich wieder auf das aus, was danach folgt. Das nennt man in der buddhistischen Ethik das „abhängige Entstehen“. Nichts existiert allein aus sich heraus ohne Vorgeschichte.

Wenn du herausfinden willst, wie sich eine Entscheidung, die du heute triffst, in der Zukunft auswirken wird, solltest du sie systemisch durchleuchten. Dazu brauchst du einen sehr weiten Blickwinkel. Du solltest mit einer Analyse deiner Optionen beginnen und dabei verschiedenen Ebenen – die rationale und die emotionale, und zwar sowohl bei dir als auch bei anderen – einbeziehen. Dann kannst du in einer systemischen Aufstellung die einzelnen Aspekte noch einmal nachspüren und gewichten. Das ist sehr klärend.

Deinen Entscheidungen folgt deine Entwicklung

Bis zu einem gewissen Punkt kannst du künftige Entwicklung vorwegnehmen. Denn alles hat wieder etwas anderes zur Folge. Dadurch entsteht ein ganz bestimmter Weg, je nachdem, welche Entscheidung du aktuell triffst. Und dieser Weg wirft quasi seine Schatten oder sein Licht voraus. Um das sehen zu können brauchst du innere Klarheit.

Wie entsteht denn nun innere Klarheit

Wenn du an deinen Emotionen anhaftest, vernebelst du dir schon deinen Blick. Klar entscheiden kannst du erst, wenn du innerlich Distanz gewinnst. Dann kannst du deine Optionen betrachten und besser abwägen, welche Wirkung du jeweils damit in der Welt erzeugst. Wenn du in dir Sicherheit hast, kannst du auch angstfrei an die Umsetzung gehen. Denn wenn du dir sicher bist, dass du den richtigen Weg eingeschlagen hast, kommst du mit Hindernissen und Schwierigkeiten besser zurecht. Du lässt dich weniger verunsichern.

Systemaufstellungen helfen, um Klarheit zu gewinnen

Du kannst all diese Aspekte und Ebenen in einer systemischen Aufstellung abbilden und dann auch eine gewisse Entwicklungsstrecke voraussehen. Naja, vielleicht auch eher spüren, denn eine Aufstellung ist eine sehr intuitive Arbeit. Sie hilft dir, deine Optionen von Emotionen – zum Beispiel von Ängsten – zu befreien. Denn erst danach kannst du wirklich gut entscheiden. Entscheidungen, die Ängste oder auch starke Emotionen wie Wut zur Grundlage haben, sind erfahrungsgemäß nicht gerade die besten.

Wichtig ist auch, dass du ethische Aspekte mit einbeziehst. Der Mensch ist nämlich von Natur aus ein ethisches Wesen. Wenn du anderen Kummer und Schmerz zufügst, registriert dein Unterbewusstsein das. Und auf einer tiefen Ebene gibt es keine Unterscheidungen zwischen anderen Menschen und dir selber. Wenn dieser Schmerz dann irgendwann an die Oberfläche und in dein Bewusstsein dringt, leidest du. Woran auch immer du dieses Leid dann aktuell festmachst, die Samen dafür hast du vorher selber in deinen Geist gelegt…

Nichts gibt es umsonst. Wenn du deinen Erfolg auf dem Schaden von anderen aufbaust, wird deine Freude daran nicht lange halten. Auch solche längerfristigen Entwicklungen lassen sich in Systemaufstellungen gut abbilden.

Also entscheide klug und ethisch. Und lass dich unterstützen. Ich bin gern für dich da.

Hanne Demel

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Welcher Stresstyp bist du?

Welcher Stresstyp bist du?

Welcher Stresstyp bist du?

Was tust du zum Beispiel, wenn in deinem Unternehmen eine unangenehme Situation auftaucht?

1. Grübelst du dann viel und denkst drum herum?

Viel Denken und Grübeln vernebelt die Sinne. Du kannst dann nicht mehr klar wahrnehmen, was wirklich los ist. Deine Gedanken machen sich zu breit und schieben sich vor deine Augen und Ohren… Du hältst sie für die Realität. Das schafft eine Trennung zwischen dir und der tatsächlichen Situation. Mit dieser Trennung fällt es dann umso schwerer, etwas zu verändern. Es ist als wenn du einen Nagel einschlagen willst, deine Hand liegt daneben und du siehst vor lauter Denken den Nagel nicht richtig oder kannst nicht zielen….

ReaktionstypAls Unternehmer solltest du dir Grübeln ganz und gar abgewöhnen. Du brauchst einfache Methoden, die dir Klarheit verschaffen und erst mal für innere Ruhe sorgen. Dann kannst du handeln und die Situation zum Besseren wenden.

2. Lenkst du dich lieber ab?

Ablenkung ist manchmal gut, manchmal nicht. Wenn dich die Ablenkung vom Grübeln abhält, ist das hilfreich. Aber ein gewisses Maß an Achtsamkeit für die Situation ist wichtig. Vor allem solltest du auch achtsam für deine Gefühle und Empfindungen sein. Denn wenn du sie mit innerer Distanz beobachtest, gewinnst du Klarheit darüber, was genau die Situation so unangenehm für dich macht.

Für dich als Unternehmer kommt’s aber drauf an, womit du dich ablenkst. Bei Problemen mit Mitarbeitern solltest du lieber genau hinschauen. Sowohl auf dich selbst als auch auf deine Mitarbeiter. Auch sie haben ihren guten Grund, sich genau so und nicht anders zu verhalten. Erst wenn du den erkennst, kannst du eine angespannte Situation wieder lockern.

3. Igelst du dich vielleicht ein und redest nicht mehr viel?

Wenn du dich einigelst, besteht die Gefahr, dass du Beziehungen und Kontakte abschneidest. Im schlimmsten Fall zu Menschen, die dir helfen wollen oder die mit dir geschäftlich in Verbindung stehen. Es ist enorm wichtig, offen zu bleiben. Nur so siehst du, wer es gut meint mit dir und wer nicht.

Als Unternehmer brauchst du Kontakte und Unterstützer. Wenn du dich einigelst, haben diese das Gefühl, du lässt sie ablaufen und schätzt sie nicht. Doch Wertschätzung ist das A und O für und in deinem Business, wenn es wachsen und gedeihen soll.

4. Oder redest du gerade erst recht mit anderen Leuten drüber?

Wenn du mit anderen redest, kommt es darauf an, wie du das tust. Wenn es zu deiner Erleichterung stattfindet, du aber negativ sprichst oder über andere lästerst, schadest du deinem eigenen Ruf. Zusätzlich leidet deine Gesundheit, denn du nimmst dir damit Energie. Deshalb achte auf deine Sprechweise. Wenn du wertschätzend und positiv sprichst, auch wenn eine Situation dich gerade herausfordert, hilft das. Du kannst dann gemeinsam mit deinem Gesprächspartner Klarheit über die Situation bekommen. Und du kannst andere Blickwinkel finden, die dir helfen.

Vor allem als Unternehmer solltest du vorsichtig sein, wo und bei wem du dich öffnest. Die meisten Mitarbeiter sind irritiert, wenn du als Chef aus deiner Rolle fällst und Unklarheit zeigst. Du verlierst dann leicht deren Respekt und hast es hinterher umso schwerer, deine Führungsaufgaben zu übernehmen. Tausche dich lieber mit anderen Unternehmern aus. Zum Beispiel auf meinem Ethikstammtisch. Du kannst dich von überall einwählen, sofern du einen Internetzugang hast. Bequem an deinem Bildschirm sitzend kannst du mit uns diskutieren und deinen Blickwinkel weiten lassen.

5. Holst du dir Rat? Oder vielleicht sogar professionelle Unterstützung?

Wenn du dir Rat holst, dann schau gut, bei wem. Du solltest jemanden fragen, der vor allem mit Klarheit und Mitgefühl auf die Situation schauen kann. So kannst du die wichtigen Punkte am besten herausarbeiten und verändern. Mitgefühl ist ein wichtiger Schutz und die Basis für Veränderung.

 

Als Unternehmer ist es wichtig, immer wieder auch professionelle Unterstützung zu haben. So kannst du strategische und persönliche Unklarheiten beseitigen und gleichzeitig für gute Stimmung im Unternehmen sorgen.

Dafür gibt’s den Ethikstammtisch für emotionales Management

Wenn du dich mit anderen Unternehmern austauschen willst, dann komm doch zum Stammtisch für emotionales Management. Die vertrauensvolle Atmosphäre unterstützt dich bei der Auseinandersetzung mit schwierigen und spannenden ethischen Themen. Du bekommst dabei viele Anregungen und neue Blickwinkel. Das hilft dir, deine Sicht zu erweitern und Lösungen auch für dein Business zu finden, an die du vielleicht noch gar nicht gedacht hast. Ich achte auf einen wertschätzenden und vertraulichen Austausch und freundlichen Tonfall. Die obersten Regeln beim Stammtisch sind nämlich Diskretion und Wertschätzung.

Schau einfach mal hier!

Hanne Demel

 

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Welche Fragen helfen dir, ethisch zu entscheiden

Welche Fragen helfen dir, ethisch zu entscheiden

Foto Pixabay: geralt

Welche Ebenen kannst du abklopfen, wenn du ethisch entscheiden willst?

Gute und ethische Entscheidungen wollen erarbeitet werden. Doch wie geht das? Das ist gar nicht so leicht, ethisch zu entscheiden.

Eine Möglichkeit ist es, darüber zu reflektieren, aus welcher Ebene oder Geisteshaltung heraus du eine Entscheidung treffen willst. Continue reading →

Posted by Hanne Demel in Ethische Themen, 0 comments
Emotionale Entscheidungen

Emotionale Entscheidungen

Foto Pixabay: Activedia

Emotionale Entscheidungen – starke Emotionen haben eine große Wirkung in deinem Geist 

  • Was passiert in dir, wenn du in starken Emotionen haften bleibst?
  • Wie kannst du da gegensteuern?
  • Wie kannst du deine Entscheidungen auf einer ethischen Basis treffen, die allen nützt?
  • Wie kannst du allzu emotionale Entscheidungen vermeiden?

Darum geht’s in diesem Video.

Komm in meinen Onlineworkshop!

Hier findest du mehr Infos dazu.

Posted by Hanne Demel in Ethische Themen, 2 comments